ChartTec

Apr 162012
 

Der Bund Future hatte Anfang vergangener Woche den Widerstand bei rund 140,50% fast erreicht und nach der kurzen Korrektur im Laufe der vergangenen Woche wird sich nun zeigen muessen, ob der Bund Future in der Lage ist, nach oben auszubrechen. Ich aenderte Mitte vergangener Woche meine Meinung von »bullish« auf »neutral« und arbeite auch aktuell ohne Kursziel. Ich erwarte aber tendenziell den Ausbruch an der Oberkante.


Apr 112012
 

Der Bund Future hat gestern meinen Zielkurs bei 140,0% erreicht und nun wird sich zeigen muessen, ob auch der Widerstand bei 140,50% durchbrochen wird. Ich aendere meine Meinung kurzfristig von »bullish« auf »neutral« und arbeite ohne Kursziel. Ich tendiere aber einen Tick mehr zu einem Ausbruch an der Oberkante.

Apr 102012
 

Der Bund Future hat den Widerstand des 61,8%-Retracement durchbrochen und die Gegenbewegung der vergangenen Woche damit als »bull-flag« bestaetigt. Aktuell gehe ich davon aus, dass wir nun die 140,0% erreichen werden.

Apr 052012
 

Verschiedene Veröffentlichungen von Einkaufsmanagerindizes für europäische Länder werden in diesen Tagen die Lage an den Märkten bestimmen. Darunter sind unter anderem die Indizes für den Dienstleistungssektor in Deutschland, Frankreich und die Eurozone allgemein, die für starke Stimmungseintrübungen sorgen könnten. Die Schätzungen im Vornherein hatten bereits für Schwankungen bei den Anlegern gesorgt. Interessant wird es dann besonders bei den Zahlen für die Eurozonenländer Italien und Spanien, da es hier keine vorläufigen Schätzungen gibt.

Die Bund Futures hatten es schwer, die Hürde im Bereich um 138,60 zu überwinden, weshalb sich eine Konsolidierung durchgesetzt hat. Leicht nachgebende PMIs könnten Mitte der Woche jedoch wieder für eine leichte Unterstützung sorgen, obwohl nur wenige Aufwärtsimpulse zu erwarten sind, wenn man an die EZB Ratssitzung und den ISM Serviceindex denkt. Ein Kontrakthoch von 139,06 ist deshalb eher unwahrscheinlich, man spricht von einer Trading Range von 137,26 und 138,60.

Die Ratssitzung der EZB wird wahrscheinlich die Lage an den Märkten in den kommenden Tagen bestimmen. Über Zinssenkungen wird man dort wahrscheinlich nicht mehr sprechen, denn bereits auf der letzten Pressekonferenz gab man bekannt, dass dies kein Thema sei. Geldpolitische Lockerungsmaßnahmen seien im Moment trotz Schuldenkrise nicht drin, was der nach oben revidierten Inflationsprojektion der Zentralbank und der veränderten Sicht der EZB, wonach das Risiko in erhöhten Teuerungsraten liegt, zu verdanken ist. Daher dürfte man zurzeit keine Signale für eine Zinssenkung geben.

In den USA erwartet man derweil die Veröffentlichung der PMI des Dienstleistungssektors. Dieser war im vorherigen Monat noch gestiegen, weshalb man mit einer Konsolidierung auf hohem Niveau rechnen kann. Besonders die US Beschäftigtenzahlen werden mit Spannung erwartet und in deren Folge der offizielle Arbeitsmarktbericht. Es wäre möglich, dass die Arbeitslosenzahlen weiter gesunken sind, sicher kann man sich hierbei jedoch nicht sein. Wie es scheint, werden die Kurse noch immer hauptsächlich von der unsicheren Lage auf dem europäischen Währungsmarkt bestimmt. Wie bereits Juerg Zeltner UBS Wealth Management CEO im vergangenen Jahr verlauten ließ: „Weltweit werden Regierungen und Zentralbanken weit reichende politische und wirtschaftliche Entscheidungen treffen. Die werden auch für andere Länder zu spüren sein. Und daraus können internationale Währungs- und Handelskonflikte entstehen.“

 

Mrz 302012
 

Bei rund 135,25% meldeten sich die Bullen zurueck und beim ersten Test des 38,2%-Retracement dachte ich noch an ein »pull-back«. Mit den beiden weissen Kerzen gestern und vorgestern scheint sich jetzt aber doch ein Boden zu bestaetigen. Ich muss leider mein Kursziel streichen und meine Meinung von »bearish« auf »neutral« aendern.

Mrz 292012
 

Bei rund 135,25% meldeten sich die Bullen zurueck und wir sehen ein »pull-back« leicht ueber das 38,2%-Retracement hinaus. Diese Aufwaertsbewegung testet bislang aber nur die vorherige Unterstuetzung bei rund 137,30% und wir sehen, meiner Meinung nach, damit noch keinen Boden. Die gestrige Bewegung koennte nun aber, entgegen meiner bisherigen Meinung, die Bullen zurueck ins Spiel bringen.

Mrz 232012
 

Bei rund 135,25% melden sich die Bullen mit einem »pull-back« an das 38,2%-Retracement zurueck. Diese Aufwaertsbewegung testet aber nur die vorherige Unterstuetzung bei rund 137,30%. Wir sehen, meiner Meinung nach, damit keinen Boden, stattdessen erwarte ich, dass sich die Aufwaertsbewegung in eine »bear-flag« verwandelt.

Mrz 212012
 

Die internationalen Finanzmärkte scheinen sich in diesen Tagen kaum von den üblichen Indikatoren von außen beeinflussen zu lassen. So ließen die neuen Informationen aus dem US Immobiliensektor das Marktgeschehen größtenteils kalt. Diese fielen relativ gemäßigt aus, sogar etwas positiver, als zunächst erwartet worden war. Die Baubeginne sanken im Februar um 1,1 Prozent, während die Baugenehmigungen im Vergleich zum Vormonat um 5,1 Prozent angestiegen sind.
Qualitativ hochwertige Staatsanleihen können derzeit einen Nutzen aus der Schwäche der Aktienbörsen schlagen. Es war ein leichter Aufstieg der Kurse deutscher Bundesanleihen zu verzeichnen. Eine Unterschreitung der 2% Marke durch die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen scheint im Moment nicht absehbar, der Wert scheint sich oberhalb der Marke zu etablieren. Italienische und spanische Anleihen mussten mit einer Weitung der Risikoaufschläge von 8 beziehungsweise 5 BP leben. Einzig die portugiesischen Titel konnten von Gewinnmitnahmen profitieren, während Staatsanleihen aus Frankreich und Belgien 3 beziehungsweise 6 BP verloren.
Besonders Spanien hat es noch immer nicht leicht, sich auf dem europäischen Finanzmarkt durchzusetzen. Die Rate der notleidenden Kredite bei spanischen Banken sind zu Beginn des Jahres von 7,61 % auf 7.9 & angestiegen. Dennoch hat sich die Lage bei den 12 bis 18 monatigen Geldpapieren bei den Spaniern erleichtert. Sie mussten deutlich weniger Zinsen zahlen als noch im Monat zuvor.
Der Bund-Future schloss mit guten Umsätzen 30 Stellen über dem Niveau des Vortags. Er setzt seine Konsolidierung somit innerhalb einer engen Tagesspanne fort. Die Indikatoren zeigen deutliche Ansätze einer Stabilisierung, obwohl sie sich auf einem extrem überkauften Niveau befinden. Erholungsphasen dürfen im Fall der Erwartung neuer Kursverluste weiter zum Verkauf genutzt werden, und das, obwohl man mit einer extremen Marktlage zu tun hat.
Wie zu sehen ist, geht es an den Finanzmärkten derzeit trotz weiterer Auswirkungen der Finanzkrise relativ stabil zu. Die Krise, die Jürg Zeltner UBS Wealth Management CEO im vergangenen Jahr voraus gesagt hatte und die auch eingetreten war, ist somit hoffentlich bald überstanden.

Mrz 192012
 

Das lange GAP zwischen rund 140,0% und rund 138,5% bleibt offen und die Aufwaertsbewegung von 138,0% auf rund 139,0% hat sich als »bear-flag« bestaetigt. Am Freitag vergangener Woche wurde mein Zielkurs bei 137,75% unterschritten und die 135,5% erreicht. Die Abwaertsbewegung verstetigt sich und nun werden wir wohl auch die 134,50% beruehren. Ich bleibe natuerlich entsprechend »bearish«.

Mrz 122012
 

Anfang vergangener Woche sah es noch so aus, als wuerde der Bund-Future durch den Widerstand bei rund 140,25% brechen, am Donnerstag vergangener Woche kam es dann jedoch zu einem langen Eroeffnungs-GAP zwischen rund 140,25% und rund 138,50%. Im Augenblick bleibt die Seitwaertsbewegung, die sich ueber die vergangenen drei Monate ausbildet, gueltig und man muss abwarten, ob die Unterstuetzung bei rund 137,0% angegriffen wird.